Traumbass zusammengestellt?

Kleiner Ratgeber zur Finanzierung eines E-Bass oder Gitarre - Kredit, Ratenkauf oder Sparen?

Auswahl des Instruments - Hinweise zum Basskauf

Welchen Bass soll ich mir kaufen? Die Antwort darauf ist sehr einfach: Diese Entscheidung trifft jeder Bassist auf seine eigene Art und Weise. Aber der Reihe nach. Jeder potenzielle Bass-Käufer empfindet beim Antesten des Instruments etwas anderes. Für die einen ist der Bass evtl. 'zu schwer', 'zu groß', oder 'zu bunt' für die anderen schlicht 'tierisch', oder im Extremfall 'für das Geld fast geschenkt'. Ich kann an dieser Stelle nur Tipps geben, die beim Basskauf hilfreich sein können.

 

Damit die Entscheidung für einen E-Bass nicht zu schnell oder hastig getroffen wird, habe ich auf dieser Seite einige Hinweis und Tipps verfasst, die Euch helfen sollen kritisch, und nicht blauäugig den erstenbesten Bass im Laden zu kaufen.

 

  • Klang - ganz einfach: Gefällt der Klang?
  • Ansprache des Instruments - setzt der Bass die locker gespielte Basslinie sauber um?
  • Nebengeräusche - sind diese vorhanden obwohl sauber gegriffen/gespielt wird?
  • Gewicht
  • Kopflastigkeit - hängt der Bass nach dem Umhängen waagerecht vor dem Körper?
  • Einstellungsmöglichkeiten
  • Bespielbarkeit - Wie fühlt sich der Bass an, wenn man mit ihm spielt?

 

4-,5-, oder 6-Saiter?

 

Viersaiter

 

Fender Jazz Bass Standard

 

Der Viersaiter ist der immer moderne Klassiker unter den E-Bässen und wird das wohl auch für immer bleiben. Als Einsteigerinstrument ist ein 4-Saiter eine sichere Investition, die a) nicht teuer sein muss und b) nach einiger Zeit evtl. gegen einen höherwertigen 4- oder 5-Saiter ausgetauscht werden kann. Viele Bassisten sind mit einem Viersaiter angefangen und spielen diesen auch heute noch als ihr festes Hauptinstrument.

 

Vorteile:

  1. überschaubarer Preis
  2. relativ geringes Gewicht
  3. brauchbare Bespielbarkeit
  4. der Saitenabstand der Saiten zueinander (das String-Spacing) ist meist angenehm und daher für Anfänger gut geeignet.

Tonumfang: 3 Oktaven

Standard-Quarten-Stimmung: E-A-D-G

 

 

Fünfsaiter

 

Gary Levinson - Blade B25

 

 

Der Fünfsaiter ist eine Weiterentwicklung des 4-Saiters. Wann genau der erste brauchbare 5-Saiter auf dem Markt erhältlich war entzieht sich leider meiner Kenntnis. Der 5-Saiter hat eine Saite mehr als der 4-Saiter. Dies bedeutet einen etwas größeren tonalen Umfang, denn der 5-Saiter hat fünf Töne mehr als der 4-Saiter. Dies mag sich auf den ersten Blick recht wenig anhören, aber es ist mit einem 5-Saiter möglich diverse Bassläufe mit weniger Lagenwechsel zu spielen, da der Ton E (Leersaite beim 4-Saiter) auf dem 5-Saiter im 5. Bund der tiefen H-Saite gespielt werden kann.

 

Vorteile:

  1. erweiterter Tonumfang bei tiefen Tönen (H, C, C#, D, D#, E im 5.Bund (Leersaite beim 4-Saiter)
  2. Lagenwechsel können (je nach Spielweise) umgangen werden.
  3. Anstatt eines Standard-Satzes für 5-Saiter kann ein Saitensatz mit einer zusätzlichen hohen C-Saite aufgezogen werden. 

Tonumfang: Ab Ton H (Leersaite) 4 Oktaven, der Rest 3 bzw. fast 4.

 

Standard-Quarten-Stimmung: H-E-A-D-G

Standard-Quarten-Stimmung: E-A-D-G-C, bei einer zusätzlichen hohen C-Saite.

 

Fünfsaiter waren in den letzten Jahren mit einem Manko behaftet, welches in unserer aktuellen Zeit nicht mehr ganz so weit verbreitet ist: Das hohe Gewicht des Basses. Dies hat sich glücklicherweise geändert, so das es heutzutage Hersteller gibt, die dem Wunsch vieler Bassisten nachgekommen sind und das Gewicht des Instruments optimiert haben. Ein 5-Saiter von heute ist bei weitem nicht mehr so schwer, wie vor 15 Jahren. Dies stellt man am besten fest, indem man einfach mal einen 4-Saiter und einen 5-Saiter direkt vergleicht. Klar ist der 5-Saiter schwerer und aufgrund seiner Größe etwas schwieriger zu kontrollieren, aber auch hier hat die Entwicklung der letzten Jahre Gutes dazu beigetragen, so das auch ein 5-Saiter ein Einstiegs-Bass sein kann.

 

Nachteile:

  1. Preis
  2. Handling und Kontrolle etwas aufwendiger als bei einem 4-Saiter
  3. Saitenwechsel aufwendiger und etwas teurer

 

Sechssaiter

 

Warwick Corvette 6 Doublebuck

 

Es mag Leute geben, die sagen, das ein Sechssaiter ein Prestige-Instrument ist. Verbannen wir mal ähnliche Gedanken und schauen uns den 6-Saiter genauer an.

 

Standard-Quarten-Stimmung: H-E-A-D-G-C

 

Zusätzlich zur fünften Saite beim 5-Saiter hat der 6-Saiter eine hohe C-Saite. Das macht das Griffbrett schon ziemlich groß und daher nicht mal eben einfach kontrollierbar. Das Greifen der Töne bzw. der Akkorde in den oberen Lagen (z.B. Dreiklänge) erfordert noch mehr Aufmerksamkeit und Übung. Sicherlich ist der 6-Saiter kein einfaches Instrument und daher für Anfänger keine Option, da einfach zu mächtig. Das Akkordspiel in den oberen Lagen kann den 6-Saiter aus seiner klassischen Rolle als unterstützendes, fundamentlieferndes Instrument herausheben, so das ein 6-Saiter die Lücke zum evtl. fehlenden Rhythmus-Gitarristen schliessen kann.

 

Nachteile:

  1. sehr hoher Preis
  2. hohes Gewicht
  3. schwerer zu kontrollieren
  4. Übungsaufwand hoch
  5. Saitenwechsel teuer

 

Prestige oder nicht? Schwere Frage. Für einen guten soliden Groove braucht man nicht unbedingt einen 6-Saiter. Wer gern soliert und damit nicht den Rest der Band in den Wahnsinn treibt oder wer seine eigene Kreativität für das solieren ausbauen möchte...bitte. Mein XB-600 schlummert momentan im Case vor sich hin und wartet auf eine neue Elektronik.

 

 

Einsteigerbässe

 

Auswahl des Instruments - Hinweise zum Basskauf


Ich habe eine Liste zusammengestellt, in der einige günstige Einsteigerbässe zu finden sind:

 

4-Saiter:

 

Yamaha RBX-170

Yamaha RBX-374

Harley Benton HBB4000

Yamaha BB-604

Fame MM 400

Ibanez SRX-500

Fame Baphomet Blonde
Fame Baphomet

5-Saiter:

 

Harley Benton HBB500TBK
Yamaha RBX-375
Harley Benton HBB 5000

Yamaha BB-605
Ibanez SRX-505
Fame MM 500
Fame Baphoment Blonde 5
Fame Baphomet 5

 

 

Diese Liste gilt nicht als ultimativ, sie soll nur Denkanstoss sein. Ihr selbst entscheidet durch Antesten beim Händler welchen Bass Ihr Euch zulegt, dieser muss nicht auf obiger Liste stehen.

 

Hinweis: Bässe oder Amps nie ohne vorheriges Antesten im Internet oder per Katalog bestellen! (...es sei denn Ihr wisst genau was ihr wollt und kennt das Instrument oder den Amp schon).

Bass-News:

08.07.2017 - Sommerfest bei K.Bass & Guitars und Rheingold-Music!

Besucht Knut Reiter in seiner Werkstatt und erlebt von Hand hergestellte Instrumente hautnah!



09.09.2017 - Das 11. Dresdner Drum & Bass Festival kommt!

In gewohnter Atmosphäre werden in puncto Programmfülle und Abwechslung wieder Rhythmus-Träume wahr!



07. - 09.07.2017 - Das erste Bulletgroove “BASS CAMP”!

Drei Tage dauerndes Wochenend-Camp voll geballter Bass-Power-Workshops in Weimar!




Sparen für die neue Klampfe!

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