Die Musikschule - Tipps und Hinweise zur Anmeldung

Die Musikschule

Das mit der Musikschule ist gar nicht so kompliziert. Aufgrund zahlreicher Anfragen habe ich für Euch ein kleines Kapitel verfasst.

 

Eine Musikschule

 

 

Was ist eine Musikschule?

Als Musikschule wird eine Einrichtung bezeichnet, in der Musik unterrichtet wird. Eine Musikschule ist ein Teil der Stadt, und wird  - wie jede andere Schule auch - von einer Schulleitung geleitet. Die Verwaltung der Musikschule obliegt der Stadtverwaltung. Demnach gibt es also nicht eine Regelung für alle Musikschulen, sondern recht viele unterschiedliche Regelungen, die sehr wahrscheinlich von Stadt zu Stadt abweichen. Neben Einzelunterricht wird an den Musikschulen vielfach auch Gruppenunterricht erteilt, der in der Regel kostengünstiger ist. Nicht selten unterhalten die Musikschulen eigene Musikgruppen, Orchester und Ensembles.

 

Gebühren

Innerhalb einer Musikschule spricht man von einer Gebührenordnung, denn eine Musikschule ist nichts anderes als ein Teil der Stadt, ähnlich wie das Ordnungsamt, das Sozialamt oder der Einwohnermeldeabteilung - echtes Amtsdeutsch inklusive - naja, zumindest auf dem Papier. Bezahlt werden die Musikschulgebühren je nach Vereinbarung mit der Musikschule entweder vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich im voraus. Die Kosten variieren von Musikschule zu Musikschule, diese bitte erfragen.

 

Warteliste

Gibt es an einer Musikschule für ein bestimmtes Instrument eine starke Nachfrage, bieten Musikschulen Wartelisten an. Lässt man sich in diese Liste eintragen, erhält man eine Information der Musikschule wenn ein Platz frei wird.

 

Unterricht

Der Unterricht in einer Musikschule wird meist gestaffelt in einzelnen Paketen angeboten. Diese Pakete

kann man sich (wenn man nicht auf der Warteliste steht) aussuchen bzw. auf Verfügbarkeit anfragen - bei Einzelunterricht sind das meist 30 min,  45 min, oder sogar 1 h. Entscheidet man sich für z.B. das 30 min-Paket, dann sind das i.d.R. 4x 30 min Unterricht pro Monat - also 1x pro Woche. Die Zeitangaben der Musikschule sind i.d.R. wöchentliche Angaben.

 

 

Hinweise zur Musikschule

  • Vor Anmeldung die Gebührenordnung lesen 
  • Bei Interesse in der Musikschule eine Probesstunde erfragen - meist bietet die Musikschule diese auch an
  • den Bass-Lehrer kennenlernen, i.d.R. macht der Basslehrer auch die Probestunde
  • Einige Musikschulen nehmen einen Erwachsenenzuschlag bei >=18-jährigen Schülern - auch hier nachfragen

 

Ein Bass-Lehrer...

  • ist am besten selbst Bassist.
  • ist in der Lage den "Level" des Schülers zu erkennen und auf diesem aufzusetzen.
  • hat Spielerfahrung
  • hat genug Selbstvertrauen, falsche Angewohnheiten seitens seines Schülers z.B. in Bezug auf diverse Greif- oder Schlaghandtechniken zu korrigieren.
  • ist in vielen Musikstilen bewandt und hat kein Problem damit ein dementsprechendes Repertoire vorzuweisen (das auch in Schriftform)
  • kann mit Kritik und den Launen seines Schülers umgehen (Motivation!)
  • ist in der Lage, einen verstellten E-Bass wieder korrekt einzustellen und dies auch an den Schüler weiterzugeben, so das fehlgeschlagene Einstell-Experimente des Bass-Schülers nicht mehr vorkommen.
  • ist in der Lage mit seinem Bass-Unterricht genau den Grat zwischen "Zu schwer!" und "Is' langweilig!" zu gehen und schafft es, damit den Bass-Unterricht interessant zu gestalten.
  • gibt dem Bass-Schüler ausreichend Material zum Üben mit, was Grundlage oder auch Vorbereitung für die nächste Bass-Stunde sein kann.
  • ist sich nicht zu fein mit seinem Bass-Schüler auch mal ein Glas Milch zu stemmen und überhaupt - lobt seinen Bass-Schüler, wenn dieser Fortschritte macht.

 

Ein Bass-Schüler...

  • aktzeptiert den Bass-Lehrer sowohl als Mensch, als auch als diejenige Person, von der er etwas lernt. Das bedeutet z.B. auch, das der Schüler nicht in Tränen ausbricht, wenn Lehrer versucht dem Schüler eine offensichtlich nicht ganz korrekte, autodidaktisch erlernte Spieltechnik abzugewöhnen.
  • gibt sich Mühe und ist mit Eifer und Begeisterung bei der Sache. Wenn ein Basslehrer merkt, das sich sein Schüler Mühe gibt, gibt er sich selbst auch Mühe und der Unterricht bekommt mehr Qualität und Effektivität - was wiederum das spart was wir alle nicht haben - Zeit.
  • ist kritisch und hat genug Mumm in den Knochen seinem Basslehrer ein Loch in den Bauch zu fragen!
  • ist offen für unterschiedliche Musikrichtungen Vorschläge und Themen, wobei es egal ist, ob der Schüler oder der Lehrer diese vorschlagen.
  • zeigt seinem Bass-Lehrer die gemachten Fortschritte und gibt diesem damit die Bestätigung das er seinen Job gut macht.

 

Lehrer und Schüler...

Musiklehrer und Schüler treffen nicht auf fachlicher Ebene aufeinander, denn wäre dies der Fall, wäre es kein Unterricht, sondern ein Erfahrungstausch. Man trifft sich in erster Linie immer auf menschlicher Ebene. Dies bedeutet leider auch: Passt es evtl. zwischenmenschlich nicht so gut, wird es u.U. bei nur einer Bassstunde bleiben.

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08.07.2017 - Sommerfest bei K.Bass & Guitars und Rheingold-Music!

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09.09.2017 - Das 11. Dresdner Drum & Bass Festival kommt!

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07. - 09.07.2017 - Das erste Bulletgroove “BASS CAMP”!

Drei Tage dauerndes Wochenend-Camp voll geballter Bass-Power-Workshops in Weimar!