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Die Linke Hand - Lefthand-Styles

Es gibt eine ganze Menge Techniken, die mit der linken Hand gespielt werden, die meisten sind schnell voneinander zu unterscheiden. In der Praxis sind die Übergänge dieser Spieltechniken optimalerweise fließend. Auch das Anschlagen der Saite mit der linken Hand (für das ja eigentlich die rechte zuständig ist) ist möglich. Los geht's!

 

Hammer On

Darstellung Hammer-On auf einem E-Bass Darstellung Hammer-On auf einem E-Bass

 

Beim Hammer On wird ein Ton mit der linken Hand gegriffen und mit der rechten Hand angeschlagen. Nun "hämmert" man mit dem Ringfinger (in dem ist die meiste Kraft, manche nehmen auch den kleinen Finger) auf den nächsten (gewünschten) Ton ohne die Saite mit der rechten Hand nochmals anzuschlagen. Für diesen kurzen Moment ersetzt der Ringfinger die rechte Hand und erzeugt durch Aufschlagen der Saite auf das Griffbrett den Ton. Natürlich klingt der so "gehämmerte" Ton anders als würde man die Saite mit der rechten Hand spielen...aber genau das ist gewünscht. Der Zeigefinger der linken Hand kann nach dem Hammer On von Griffbrett genommen werden, muss aber nicht. Für den Pull Off wiederum muss er zwingend auf dem Griffbrett bleiben.

 

Pull Off

Im Prinzip ist der Pull Off die Umkehrung des Hammer On. Der Zeigefinger liegt z.B. auf dem 5.Bund und tut so als würde er den Ton spielen, während gleichzeitig der Ringfinger auf der gleichen Saite im 7.Bund den Ton greift. Nun wird mit der rechten Hand die Saite angeschlagen. Der gegriffene Ton (7.Bund) ertönt. Ohne die Saite nochmals anzuschlagen und je nach gewünschter Tonlänge wird nun der Ringfinger von 7.Bund gelöst so das der schon vorher gegriffene Ton im 5.Bund nachklingt. Je nachdem wie man mit dem Ringfinger die Saite verlässt ertönt der Pull Off mehr oder weniger stark. Man kann die Saite auch ein bißchen mit dem Ringfinger ziehen bevor er die Saite verlässt. Kombinationen aus Hammer On und Pull Off sind möglich, erfordern aber Übung.

 

Slide

Sliden bezeichnet das Rutschen eines Finger's von einem Bund in einen anderen Bund bzw. Ton. Zum sliden werden nur die ersten 3 Finger der linken Hand benutzt, Zeige-, Mittel, und Ringfinger sind am besten dafür geeignet. Mit dem kleinen Finger der linken Hand slide ich selten (nur in hohen Lagen ab dem 12.Bund aufwärts) denn in tiefen Lagen kann es zu unerwarteten "Abrutschern" des kleinen Fingers kommen...was sich am Combo umgefähr anhört wie: *SurrKnarrzBeng*.  Slides mit dem kleinen Finger sind u.U. möglich allerdings muss man dann viel Kraft entwickeln können um die Kontrolle über die Saite zu behalten. Ein Slide-Beispiel: Man greift mit der linken Hand auf der A-Saite im 3.Bund das c, schlägt mit der rechten Hand (wie gehabt) die Saite an und zieht während der Ton klingt den (z.B.) Mittelfinger bis zum 7.Bund. Jetzt steht eine Entscheidung an: Lassen wir den Finger im 7.Bund liegen und damit den Ton klingen oder schlagen wir die Saite nochmals an? Das entscheidet man nach Gefühl und deshalb oft im Kontext des ganzen Songs. Covert (Covern=Das Nachspielen eines Songs) man u.U. irgendwelche Songs: Genau hinhören ob der Bassist nochmal anschlägt oder nicht. Das ganze geht natürlich auch rückwärts: 7.Bund greifen, Anschlagen und Slide zurück bis zum 3.Bund. Das Sliden von einen tiefen in einen hohen Ton wird auch SlideUp genannt, das Sliden von einen hohen in einen tiefen Ton nennt man SlideDown.

 

Dead-Notes

Tote Töne die nicht tot sein wollen wäre der bessere Ausdruck. Die linke Hand greift zwar in einem Bund die Saite, dämpft diese aber ab, besser: verhindert das Schwingen der Saite so das kein Ton enstehen kann. Die rechte Hand schlägt die gleiche Saite an und es ertönt eine dumpfes, abgedämpftes Geräusch das u.U. daran erinnert ein Ton sein zu wollen. It's a Dead-Note! It's funky!

 

Triller

Triller auf dem E-Bass spielen

 

Triller sind meist Verzierungen. Voraussetzung dafür ist der Hammer On. Als Triller bezeichnet man in der Musik den schnellen Wechsel zwischen zwei benachbarten Tönen (Halbtonschritt oder Ganztonschritt). Angeschlagen wird nur der erste gegriffene Ton, der zweite wird "getrillert". Auf dem Foto ist es bewusst etwas langsamer dargestellt als in der Praxis üblich. Schwer zu spielen sind Triller mit ein bißchen Übung nicht.


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05.12.2015 - CMS lädt ein zur Weihnachtsfeier!

Von 11:00 - 17:00 Uhr vereinen sich musikalische Welten - Lars Lehmann & Ralf Gauck – zwei Bassisten, die nicht unterschiedlicher sein könnten!



37. Jazzfestival Neuwied am 7. und 8. November 2014!

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