Traumbass zusammengestellt?

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Slapping & Popping mit dem E-Bass

Bassisten wie Stanley Clarke, Mark King und Les Claypool (um nur einige zu nennen) haben in den letzten 20-30 Jahren mit dieser Spieltechnik auf sich aufmerksam gemacht. Ursprünglich war Slapping & Popping eine Variation im Bass-Spiel, mit den Jahren entwickelte sich diese immer weiter, so das es Bassisten gibt die diese Technik fast zu 100% in ihrem Bass-Spiel benutzen. Der Pionier war Larry Graham ab Ende der 60er Jahre, damals bei Sly & The Family Stone, dann bei Graham Central Station. Er empfand Slap bzw. Pop als Analogie zur Bassdrum und Snare.

 

Beim Slap kommt es auf Präzision, Kondition und das Treffen der Saiten an der richtigen Stelle an. Die richtige Koordination der Bewegungsabläufe sollte zu Beginn sehr langsam geübt und verinnerlicht werden, damit man lernt eine Dosierung zu finden um den richtigen Level an Kraft auf die Saite zu bringen. Die Saite sollte nicht zu stark geslapt werden und auch nicht zu schwach. Die Kraft, die von eurem rechten Daumen aufgebracht werden muss, um dem Bass ein brauchbares Signal zu entlocken ist übrigens von Bass zu Bass unterschiedlich. Am Anfang gibt's ein paar Grundregeln die man beachten sollte, damit man auch ein brauchbares (hörbares) Ergebnis bekommt.

Slapping ist eigentlich ähnlich wie Schlagzeug spielen auf dem Bass. It's like drumming, you know?

Läßt man die Melodie, bzw. die aneinandergereihten Töne beim Slap jetzt mal kurz nur Nebensache werden, ist slapping der ryhtmische, perkussive Anschlag der Saiten, welche hauptsächlich eine gute Linke-Rechte-Handkoordination benötigt. Genau wie ein Drummer in einem festgelegten Takt (nämlich "in time") auf bestimme Trommeln schlägt, schlagen wir Bassisten auf unsere Saiten und erzeugen damit genau die Bass-(Slapping)Lines die wohl jeder schon mal gehört hat.

 

 

Bewegungsablauf beim Slap Slap einer E-Bass-Saite mit dem rechten Daumen Popp einer E-Bass-Saite mit dem rechten Zeigefinger oder Mittelfinger

Phase 1 beim Slap

Anlauf nehmen

 

Phase 2

Der Daumen schlägt auf

die Saite; federt zurück

Phase 3

Popping der G-Saite mit

dem Zeigefinger

 

Dieser Bewegungsablauf ist knifflig. Am besten unterteilt man ihn in drei Phasen und übt jede für sich. Schreibe ich was neues, wenn ich sage, das es wichtig ist auch hier langsam zu beginnen?

 

Bewegungsablauf beim Slap

Phase 1 beim Slap:

Anlauf nehmen

 

Phase 1: Anlauf nehmen. Hierbei kommt es auf den rechten Unterarm an, denn dieser wird (in Abhängigkeit von seiner Länge) so auf dem Korpus plaziert, das der Daumen der rechten Hand die Saite optimal treffen kann - ohne die Saite zu dämpfen oder zu blockieren. Dabei ist die Größe des Basses entscheidend und auch wie man sich das Instrument umschnallt. Der Bass sollte bequem am Körper anliegen und ein angenehmes Spielgefühl vermitteln.

 

 

Slap einer E-Bass-Saite mit dem rechten Daumen

Phase 2

Der Daumen schlägt auf

die Saite

 

Phase 2: Der Daumen schlägt auf die Saite und verlässt diese möglichst schnell wieder. Der Daumen federt zusammen mit der Saite wieder nach oben. Da es ja knallen soll, ist der beste Punkt, wo man die Saite trifft am Ende des Griffbrett's, entweder auf oder kurz hinter dem letzten Bundstäbchen. Der Anschlag resultiert aus einer Drehnung des Handgelenks. Dies erfordert Übung und Kondition und ist bei jedem Bassisten auf seine eigene Art und Weise ausgeprägt.

Für den Einstieg sollte man die E-Saite nur 1x anzuschlagen und genau hören, ob der geslappte Ton auch klingt. Try & Error, Anschlagen, Hören, Anschlagen, Hören, Anschlagen, Hören....und irgendwann macht es *klick* und man hat's verstanden. Easy going, der Bewegungsablauf setzt sich durch langsames Üben fest und wird nach einiger Zeit des Übens automatisiert.

 

 

Popp einer E-Bass-Saite mit dem rechten Zeigefinger oder Mittelfinger

Phase 3

Popping der G-Saite mit

dem Zeigefinger

 

Phase 3: Das Anreissen der Saite mit dem Zeige-, oder dem Mittelfinger bezeichnet man als Popping.

Die Saite wird mit Hilfe des Zeige- oder Mittelfingers leicht und ohne unnötige Kraft in die Höhe gezogen (ich schreibe bewusst gezogen, um das Wort reissen zu vermeiden). Läßt man nun die sehr leicht gezogene Saite wieder auf's Griffbrett knallen, entsteht der typische Popp-Sound.

 

 

Dead-Notes
Dead-Notes sind abgedämpfte Töne. Das Abdämpfen der Saiten geschieht (je nach belieben) mit der rechten oder mit der linken Hand. Dead-Notes tragen einen wesentlichen Teil dazu bei eine Bass-Line attraktiver und perkussiver zu machen. Man greift zwar in einem Bund die Saite, dämpft diese aber ab, besser: verhindert das Schwingen der Saite. Dadurch ertönt ein dumpfes, abgedämpftes Geräusch. Eingesetzt innerhalb einer Slap-Line sind Dead-Notes erste Wahl z.B. bei Oktaven.

 

Jede Spieltechnik benötigt konzentriertes Üben und Selbstkontrolle, eine gute Möglichkeit ist Self-Recording während des Übens. Am Anfang könnte es frustrierend sein, wenn man sich nach einigen Wochen Übungszeit noch nicht sicher fühlt. Eine ordentliche Portion Geduld und Interesse ist von Vorteil. Nicht aufgeben, wenn es mal nicht so läuft wie man will; Pausen machen und das Thema einiger Zeit nochmals angehen.

 

Bleibt zu erwähnen, das alle hier beschriebenen Spiel- und Anschlagtechniken in ihrer Spielweise von Bassist zu Bassist unterschiedlich ausgeprägt sind. Jeder Bassist entwickelt mit der Zeit seinen eigenen Stil und baut darauf auf.

 

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