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Fragt man einen Musiker nach seinem Equipment, könnte das ein recht langes Gespräch werden. Wenn diesem dann auch noch die Augen leuchten und das leere Sparbuch aus der Tasche fällt...dieses komische Gefühl immer mehr Equipment haben zu wollen! Es geht um G.A.S. (Gear Acquisition Syndrome) oder Geräte-Erwerbs-Syndrom. G.A.S. ist ein psychisches 'Leiden'. In dem Glauben musikalisch besser zu werden bzw. Fortschritte zu machen, werden immer neue Instrumente oder Verstärker angeschafft.
Fast schon zwanghaft 'muss' man noch unbedingt diesen Amp, den Bass oder das Effektgerät kaufen. |
Zugegeben: Mit den Jahren haben sich auch bei mir einige Bässe und Amps angesammelt, aber G.A.S. war bzw. ist bei mir nicht wirklich ein ernsthaftes Thema. Wenn ich genau überlege: Zwei meiner Bässe werde ich verkaufen und gut is. Auf die leichte Schulter nehme ich G.A.S. allerdings trotzdem nicht. Das 'Problem' bei G.A.S. ist, das dieser Prozess schleichend beginnt. Innerhalb der Band ist G.A.S. durchaus ansteckend, DAS habe ich bei Mitmusikern erlebt und das muss auch ich nicht nochmals haben, da die ganze Band darunter gelitten hat.
Folgeerscheinungen bei G.A.S. können sein:
- chronisch pleite
- Depressionen
- eingeschränkte Urteilsfähigkeit
- musikalische Rückschritte
G.A.S. zu beseitigen bzw. gar nicht erst aufkommen zu lassen schaffe ich mit sehr einfachen Mitteln: Bescheidenheit. Man muss nicht den ultimativ teuren Super-Bass besitzen um ein guter Bassist zu sein. Und man braucht auch keine 12km-Effektkette um sein Ego zu befriedigen. Ein Traumbass ist etwas tolles, aber er kann auch Traumbass bleiben und somit eine ganze Menge Motivation schaffen.
Inhalt:
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Auswahl des Instruments |
kleine Kampfwürfel ganz groß |
Power im 19-Zoll-Rack |
Bauweise und Ansprache der Speaker |
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und andere Bodengeräte |
für den E-Bass |
Klinke, XLR, Speakon |
Preis, Leistung, Zubehör |
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für Instrumente |








