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Der Akustik-Bass basiert auf dem von Leo Fender entworfenen E-Bass, den wir ja schon kennen. In den letzten Jahren (eigentlich seit 'MTV Unplugged') wurden Akustikbässe immer beliebter.
Waren Akustikbässe früher noch nicht elektrisch verstärkt und mussten umständlich abgenommen werden, gibt es heute durchaus erschwingliche Modelle inkl. 3-Band-EQ, sympathischen Klang und solider Verarbeitung. Eine weitere Bezeichnung ist Semi-Akustik-Bass.
Der kleine 3-Band-EQ eines Akustikbass wird wie bei aktiven Bässen von einem 9V-Block versorgt. |
Der Akustik-Bass kann sowohl verstärkt als auch unverstärkt gespielt werden. Zur Tonerzeugung wird hier kein Magnetfeld (und die darin durch Bewegung der Saiten induzierte Spannung am Pickup) sondern Vibration genutzt, um das Signal des Basses mit einem Piezo-Pickup abzunehmen.
Akustikbässe haben verstärkt einen weicheren, runderen, mulmigereren Sound (Soundbeispiel: "Cultured Pearls - Tic Toc", da Akustik-Bass gut hörbar).

Für Slapper und Hard-Rocker sind Akustikbässe eher ungeeignet...ich spiele meinen manchmal (verstärkt) in der Band zur Akustik-Gitarre und dann hat das Teil seine eigenen Reize... :-)
Ein weiteres Argument für einen Akustik ist die schnelle Umsetzung von Ideen die man hat, denn er ist ja schnell griff- und spielbereit.