Ein Metronom gibt Schläge pro Minute durch ein Geräusch (meist ein ticken) an. Löst man es schwingt es gleichmäßig hin und her. Die Geschwindigkeit kann am sogenannten Pendel eingestellt werden. An diesem befindet sich ein Gewicht welches in der Höhe verschiebar ist und so (durch das Pendeln) den Takt vorgibt. Einstellungen von 40 - 208 Schläge pro Minute sind möglich. Diese können auf der Skala des Pendels abgelesen werden. Es gibt sie auch im Scheckkarten-Format mit einem kleinen, digitalen Display, dann sind sie stabiler und handlicher.
Wer kein Metronom hat kann sich u.U. mit diversen Software-Metronomen aushelfen, eine sehr gute (kostenfreie) Umsetzung des Tama RW105 Rhythmwatch-Metronom's ist in den Bass-Tools verklinkt.
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Für Bassisten ist ein Metronom eigentlich unverzichtbar, wollen wir doch echte Groovemonster werden. Allerdings kommt an dieser Stelle ein Problem auf uns zu: Jeder hat eine innere Uhr, ein ganz persönliches Rhythmusgefühl. Jeder interpretiert z.B. den Beat eines Schlagzeuges anders, für den einen ist dieser Beat 'viel zu schnell', ein anderer Bassist wiederum fängt an zu grinsen und hat die Hand schon am GAIN...für das Metronom gilt: Je langsamer desto schwerer!
Mit einen Metronom haben wir DAS Gerät um unsere innere Uhr zu trainieren!
Drum-Computer
Die gepimpte-Version diverser Metronome sind Drum-Computer.

| Eine der vielen Möglichkeiten, die ein Drumcomputer bietet, ist es aus vielen Presets (Voreinstellungen) Drum-Pattern immer und immer wieder in einer Schleife (Loop) laufen zu lassen. Das macht durchaus Laune beim üben diverser Bass-Linien, aber um das eigene Timing zu üben ist ein Metronom die bessere Alternative. Drum-Pattern aus der Maschine machen es uns zu einfach, der Lern-Effekt ist zwar vorhanden, aber im Vergleich zum Metronom niedriger. Es mag zwar ganz nett sein mit verbundenen Augen das Griffbrett rauf und runter zu tanzen, desöfteren treibt man damit aber Bandkollegen in den Wahnsinn. Gebucht werden meist genau die Bassisten, die zu einfachen Achteln richtig abgrooven können... für's Metronom gilt deshalb: Prädikat wertvoll --> kaufen! |
Wo ist mein Drummer?
Kommen wir nun zu einer besondern Spezies der Metronome, nämlich der lebenden Metronome. Unseren echten Drummer aus Fleich und Blut.

Wären wir eine Frau, sollten wir mit dem Gedanken spielen ihn zu heiraten. An dieser Stelle fällt mir ein alter Drummerwitz ein: Was ist der Unterschied zwischen einem Drummer und einem Philisophen? ...beide empfinden Zeit als ein abstraktes Konstrukt. ;-) Innerhalb einer Band ist der Drummer unser Metronom. Grundlage aller Bassisten, Gitarristen und sonstigen Solisten ist immer eine optimale Zusammenarbeit zwischen Drums & Bass. Carlos Santana? James Brown? Achtet bei denen mal auf Bass & Drums. Allein das ist schon Musik.

